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Der Jahrgang 2024 von Maison A&S ist eingetroffen!

  • 13. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Vergangene Woche durften wir erstmals Alexandre Aires von der Maison A&S in Österreich willkommen heißen. Mit im Gepäck hatte er den neuen Jahrgang 2024.


Jan-Hendrik, Alexandre und Mathias

Drei Tage - drei Tastings


Unsere Reiseroute führte von St. Valentin über die Südsteiermark nach Wien, wo wir jeweils Sommelièren und Sommeliers aus den Regionen zu Verkostungen einluden.

 

Dabei präsentierten wir verschiedene Jahrgänge von der Maison A&S nebeneinander um den neuen Jahrgang 2024 vorzustellen und zugleich die Jahrgangsunterschiede schmeckbar zu machen. Trotz der schwierigen und herausfordernden Bedingungen während der Vegetationsperiode 2024 sind die Qualitäten vielversprechend und überzeugten das Publikum.



Alexandre beim Degustieren

Coup de cœur 💘


2023 Hautes-Côtes de Beaune Pinot Noir


Der erste Eindruck des Weines verrät schon viel über die Finesse, die gleich auf einen zukommen wird. In seinem zarten, hellen Rubinrot zeigt er sich strahlend, energetisch und jugendlich. Ebenso charmant wirken die Aromen, die sich bereits offen und differenziert darstellen. Floral, rotbeerig und von einem zitrischen Blutorangenton unterlegt, vermitteln diese schon im ersten Moment Filigranität, Tiefe und Frische. Die leisen, hell rauchigen Töne verbinden sich mit Wiesenkräutern, die eine zusätzliche Ebene und Tiefe im Glas offenbaren. Am Gaumen zeigt sich die jugendliche Energie. Der Fokus liegt auf der Fruchtkomponente, erinnert mich etwas an Walderdbeeren und Aronia. Der Gerbstoff ist fein, gibt die nötige Struktur und schmilzt saftig ab. Viel Frische und ein fast kalkig, sehniger Zug lassen den Wein hierbei immer klar und verspielt wirken. Burgund wie ich es mag und qualitativ mehr als die Klassifikation im ersten Moment versprechen mag.

Lorenz Bohn, Pub Klemo Weinbar (Wien)


Gläser und Verkostungsliste

2023 Pommard En Bœuf


Der Wein zeigt vielschichtige Aromen von getrockneten Erdbeeren, frischen Herzkirschen, Lakritze und einer feinen Würze. Der Auftakt am Gaumen ist geprägt von einer animierend straffen Säure. Dazu ein schmeichelndes Tannin. Der Wein zeigt sich rund am Gaumen und die Mineralität bringt ein frisches kalkiges Mundgefühl. Ein Wechselspiel gastiert am Gaumen. Insgesamt komplex - also ein Wein zum Philosophieren mit hohem Trinkspaß.


2023 Gevrey-Chambertin En Reniard


Unaufdringliche Nase. Dunkle reife Kirschen, unterlegt von einer Kräuterwürze, zeigen sich in der Aromatik. Eleganter Ausdruck. Etwas Graphit bringt zusätzliche Komplexität. Engmaschig am Gaumen. Komplex und präzise. Die Säure ist animierend und lang anhaltend, das Tannin charmant. Insgesamt zeigt dieser Gevrey-Chambertin eine, für mich überraschende, filigrane und elegante Seite der Appellation. Ein großer Wein für kleines Geld.

Oliver Petritz, Goldene Birn (Graz)


Perfektes Match, Hautes Cotes de Beaune und Grammelknödel

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