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Domaine Fernand & Laurent Pillot

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Winzer

Adrien Pillot

Ort

Chassagne-Montrachet, Burgund

Größe

14,8 Hektar

Terroir

Kalkstein und Lehm

Weinbau

biologisch zertifiziert

Zukunftsmusik aus Chassagne-Montrachet

Adrien Pillot stieg 2017 in den traditionsreichen Familienbetrieb ein und beförderte die Domaine in Chassagne-Montrachet ganz unbemerkt in die Spitzenriege der Appellation. Adrien ist weder Marktschreier noch Marketingstratege – seine ganze Aufmerksamkeit gilt dem Weinbau. Während andere neue „coole“ Weingüter zuerst den Namen und das Label ändern, bevor sie sich um ihre Reben bemühen, arbeitete Adrien die ersten Jahre ausschließlich im Weinberg. Nur so konnte er die 15 Hektar und stolzen 58 Parzellen überhaupt ansatzweise verstehen.

Authentizität, präziser Terroir-Ausdruck und perfekte Ausgewogenheit stehen im Mittelpunkt seines Schaffens. Viele kleine, qualitätsgetriebene Änderungen haben die Domaine auf die Überholspur befördert: die Umstellung auf zertifiziert biologischen Weinbau, das Pflanzen von Bäumen und Hecken in den Weinbergen für mehr Biodiversität, die Lese in kleinen Kisten sowie spürbar längere Reifezeiten im Fass.

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Historie

Die Ursprünge der Familie Pillot reichen in Chassagne-Montrachet bis ins Jahr 1625 zurück. Damals arbeiteten die Vorfahren im Weinberg, machten Wein und fertigten vor allem Fässer. Erst im 19. Jahrhundert wurde die Küferei aufgegeben, um sich fortan vollständig dem Weinbau an den Hängen von Chassagne zu widmen.

1989 heiratete Laurent Pillot Marie-Anne Pothier (von Pothier-Rieusset), die das Familienweingut um hochkarätige Lagen in Pommard und Volnay erweiterte. Ab 1992 kelterte man gemeinsam unter dem heutigen Label „Domaine Fernand & Laurent Pillot“. Heute bewirtschaftet die Familie knapp 15 Hektar in insgesamt 22 verschiedenen Appellationen, wobei das Herzstück des Portfolios in den Spitzen-Terroirs von Chassagne-Montrachet und Pommard schlägt.

Gelebte Nachhaltigkeit

Für die Domaine steht der respektvolle Umgang mit der Natur an erster Stelle. Der konsequente Verzicht auf chemische Unkrautvernichtungsmittel und die intensive, schonende Bodenarbeit spiegeln sich direkt in der Qualität der Weine wider: Die Reben wurzeln tiefer, die Trauben gewinnen an ursprünglicher Reinheit und transportieren das burgundische Terroir noch präziser in das Glas.

Durch den Erhalt der biologischen Vielfalt und rein natürliche Behandlungsmethoden wird die Widerstandskraft des Weinbergs von innen heraus gestärkt. Diese Philosophie führt die Domaine im modernen Keller behutsam fort, um herkunftsstarke, lebendige Weine mit purer Frische zu erzeugen – und gleichzeitig intakte, gesunde Böden für künftige Generationen zu bewahren.

Stil

Die Stilistik der Domaine markiert den modernen Umbruch im Burgund: Weg von der altmodischen, schweren Extraktion, hin zu Frische, Eleganz und maximaler Präzision – ohne dabei an Druck und Substanz zu verlieren.

 

Die Pinot Noirs: Fruchtbetont, ungemein saftig und fast verspielt in der Jugend, am Gaumen jedoch hochelegant mit feinstem Tanninmanagement und klarer Struktur.

 

Die Chardonnays: Hier wird auf den ungeschminkten Terroir-Ausdruck gesetzt. Die kühleren Lagen zeigen sich engmaschig, mit vibrierendem Säurenerv und einem extrem salzigen Finish. Die wärmeren Parzellen bringen spürbaren Schmelz und Reichtum, der von der salzigen Mineralität perfekt aufgefangen wird.

 

Neues Holz wird extrem behutsam eingesetzt (meist nur 15–20 %, maximal 25–35 % inklusive Zweitbelegung). Das Ergebnis sind selbstbewusste Weine, die perfekt auf dem Grat zwischen puristischer Energie und burgundischem Hedonismus balancieren.

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