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GIRARD-BONNET

Paul Girard.png

Winzer

Paul Girard

Ort

Le Mesnil-sur-Oger,
Côte des Blancs,
Champagne

Größe

12 ha

Terroir

kalkhaltige und karge Kreideböden

Weinbau

Bio & Demeter-zertifiziert

​​Girard-Bonnet verbindet zwei Winzerfamilien, die seit den 1900er-Jahren unterschiedliche Wege beschritten. Die Girards aus Le Mesnil-sur-Oger waren Genossenschaftswinzer. Die Bonnets aus Oger füllten selbst ab und produzierten in den 1980ern rund 140.000 Flaschen unter dem Namen Champagne F. Bonnet Père et Fils. 1988 endete dieses Kapitel, die Weinberge wurden verpachtet.

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In der nächsten Generation kamen die beiden Familien zusammen: Philippe Girard und Dominique Bonnet wurden ein Paar. Ihr Sohn Paul (Jg. 1995) wuchs inmitten der Reben auf, studierte Weinbau und Önologie in Avize, machte seinen Master in Wine Management in Bordeaux und kehrte 2018 zurück. Einige Jahre nach Ablauf der Pacht führte er die beiden Familien zusammen und gründete mit einer völlig neuen Vision seine eigene Domaine. Die Geburtsstunde von Girard-Bonnet.

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Kompromisslose Herkunft durch biodynamische Bewirtschaftung

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Paul Girard bewirtschaftet zwölf Hektar in den Grand-Cru-Gemeinden Le Mesnil-sur-Oger und Oger sowie in der Premier-Cru-Gemeinde Vertus, nahezu ausschließlich Chardonnay. Abgefüllt wird davon bisher nur ein Teil: Aktuell entstehen rund 10.000 bis 20.000 Flaschen pro Jahr, die übrigen Trauben verkauft Paul. Die Weingärten auf der Girard-Seite haben seit den 2000er-Jahren keinerlei Herbizide mehr gesehen, und seit dem ersten Jahrgang von Girard-Bonnet arbeitet Paul nach biologischen und biodynamischen Richtlinien. 2023 folgte die offizielle Bio- und Demeter-Zertifizierung. Die Bodengesundheit bildet die Grundlage für die Qualität seiner Champagner. Dazu setzt Paul auf Pflanzen in vielen Formen, von Kräutertees über Gründüngung bis zur ökologischen Beweidung.

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Im Keller

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Hier gilt der Grundsatz, dass guter Wein bei gesunden Trauben beginnt. Die Trauben einzelner Terroirs werden getrennt gepresst, der Most setzt sich natürlich ab und wird spontan vergoren, je nach Parzelle im Edelstahl, im Holz oder in der Amphore. Nach rund zehn Monaten kommen die Grundweine ohne Schönung, ohne Filtration und meist ohne Schwefelgabe zur zweiten Gärung auf die Flasche. Bei einigen Cuvées experimentiert Paul bereits mit der „Tirage sous liège“ (zweite Gärung unter Naturkork).

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Das Ergebnis sind präzise, kreidige und energiegeladene Champagner. Puristisch, druckvoll und dennoch zugänglich. Salzige Spannung trifft auf Charme und Saftigkeit.

Weinkeller von Girard-Bonnet
Champagnerflasche Girard-Bonnet
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