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"Burgundisierung" der Champagne

Die Champagne verlagert langsam aber sicher ihren Fokus auf Einzellagen- und Stillweine. Hat die Champagne histrorisch gesehen immer mehr Gemeinsamkeiten mit Bordeaux und seinen Château-System gehabt, läutet sich gerade einen neue Ära ein. Heute geht es immer weniger um Hausstile und internationale Marken, sondern mehr um Herkunft, einzelne Dörfer und spezifische Weinbergslagen. Diese Entwicklung hat vor allem hochwertige Winzer-Champagner begünstigt, einer dieser Winzer ist:





Ein Jahrgang - Eine Rebsorte - Eine Lage


Les Montants: Chardonnay, 1961 gepflanzt, selection massale, Grand Cru Verzy, ca. 0,3 ha Parzelle, sehr karg, kaum Auflage, reiner Kalkstein, 36 Monate sur lattes, charmant, druckvoll, salzig, elegant, karg, belüften empfohlen!


Les Epinettes: Pinot Noir, 1973 gepflanzt, selction massale, Grand Cru Verzy, etwas mehr Lehmauflage (ca. 1,5m) dann reiner Kalkstein, sehr rotbeerig, weiniger Charakter, enorme Länge und das Herzstück der Lagenkollektion.


Les Vignes Goisses: Pinot Meunier, 1962 gepflanzt, selection massale, Grand Cru Verzy, ca. 0,25 ha Parzelle, absolute Rarität, weil weniger als 1 &´% in Verzy Pinot Meunier sind. 1985 wurde Verzy vom 1er Cru auf Grand Cru aufgestuft und seit dem ist es in Verzy verboten Meunier auszupflanzen, daher haben auch viele aufgehört diese Sorte zu kulivieren. Sehr dunkel würzig, druckvoll und elegant.


Alle Weine sind biologisch zertigiziert und die Weingärten werden nach biodynamischen Richtlinien bewirtschaftet. Spontane Gärung, sowie Ausbau inkl. malolaktischer Gärung im Holzfass. Auf Pinot Noir liegt das Hauptaugenmerk der Renoirs, diese Sorte macht ca. 70 % im Betrieb aus.





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